Bequia

Heute war fast zwei Stunden Segeln bei halbem Wind angesagt. Demnach erreichten wir Bequia auch kurz nach 14 Uhr.

Derzeit bereiten wir uns auf den Sundowner vor (D.h. es steht noch nicht fest, wo dieser statt findet). Danach gehts ins Frangipani, wo wir um 18:30 Uhr einen Tisch reserviert haben.

Ausklariert haben wir bereits. Morgen ist 05:00 Uhr wecken, für die letzte größere Strecke.

Bequia
Bequia Sundowner

Basil's Bar

Kurz nach Sonnenuntergang erreichten wir unseren Ankerplatz auf Mustique. Zwei Ankerversuche waren notwendig, da der Anker an der ersten Stelle nicht halten wollte.

Telefonisch hatten wir schon einen Tisch in Basil’s Bar reserviert. Also ging es ohne Umschweife direkt in den Ausgehanzug und im dunklen per Schlauchboot rüber zu Basil. Dort spielte ein Pärchen in unglaublicher Lautstärke Blues. Er Keyboard und sie Saxophone.

Die meisten hatten Burger zum Essen. Nach ein paar Drinks waren wir gegen 21:00 Uhr fast die letzten. Wie sich an der Bar raus stellte hatten wir das 40 jährige Jubiläum der Bar genau um einen Tag verpasst. Da kann man nix machen. Jedenfalls haben wir Basil persönlich getroffen.

Abschluss fand wie gehabt an Bord statt.

Basil's Bar

Salt Whistle Bay

Wir sind in der Salt Whistle Bay auf Mayreau angekommen und liegen an einer Mooring. Die ersten Schlepper waren gleich da und haben uns gefragt, was wir zum Abendessen haben wollen. Es gibt entweder Lobster, Huhn oder Fisch und dazu dann Reis, Knoblauch Kartoffeln und gebratene Bananen. Wir vertrösten erstmal und essen an Bord noch einen kleinen Snack (Brot und Thunfischsalat oder Sardinen).

Nachdem heute der Kameradschaftsabend der Gernsheimer Hochseekameradschaft e.V. ist, planen wir eine Live Schaltung per Skype. Orstzeit Gernsheim 21:00 Uhr bedeutet bei uns 16:00 Uhr. Gut vorbereitet und entsprechend mit Nikolausmützen ausgestattet gehts zum Strand.

Nach anfänglichen Problemem klappt die Skype Verbindung. Leider scheint unser Ton in Gernsheim nicht gescheit anzukommen. Daher hier das vorbereitete Gedicht:

Advent Advent,
die Sonne brennt.

Über den Atlantik ganz Geschwind,
ging es leider nicht ohne Wind.

Advent Advent, der Gennacker zog,
bis er auseinander flog.
Eine Böe ihn beim bergen ergriff,
und völlig auseinander riss.

Advent Advent, es bissen Fisch um Fisch,
und landeten auf unserem Tisch. Den Mahi-Mahi als Delikatesse,
hatten wir mehrmal frisch zu esse.

Advent Advent, der Diesel rennt,
und all unseren Sprit verbrennt.
Es dauert Stund um Stund und Nacht um Nacht,
bis es ist vollbracht.

Advent Advent, Land in Sicht,
Barbados unter zarter Gicht,
unsere Lebensgeister weckt.

Der Jugendtörn hat es vollbracht
und die Moby Dick III in die Karibik gebracht.

Wir geniesen nun die Zeit bei Sonne und Gemütlichkeit.

An dieser Stelle dankt die komplette “Jugendcrew” allen, die diese Reise ermöglicht haben.

Nach der Live Schalte ging es in einen der Bretter Kioske am Strand auf ein/zwei Bier. Dort wurde dann auch das Abendessen gebucht.

Ein Teil der Crew ging zurück an Bord. Ein anderer machte sich Barfüßig auf das auf dem Hügel gelegene Dorf zu erklimmen und dort die Aussicht auf die Tobago Cays zu geniesen.

Mit Sonnenuntergang kamen dann auch die Moskitos. Meine Beine sehen aus wie Streuselkuchen. Zum Glück juckt es nicht extrem stark.

Auf Holzbänken am Strand unter einem Zelt, kam dann unser Abendessen. Lobster vom Grill. Wieder erwarten, aufgrund des Ambientes, extrem Lecker. Auch die Beilagen alle hervorragend.

Mittlerweile sind wir wieder auf dem Boot und geniesen bei leiser Musik und Whisky/Rum unseren Funzelabend, während wir den Sternenhimmel beobachten und die Sternschnuppen auf uns hernieder prasseln.

Salt Whistle Bay

Tobago Cays

Um sieben war schon wieder die komplette Crew wach. Endlich mal eine ruhige Nacht und alle haben gut geschlafen. Nach dem obligatorischen Eier mit Speck Frühstück ging es direkt weiter zu den Tobago Cays. Nur ein kurzer Schlag, einmal um die Insel rum.

Das Horseshoe Reef lädt hier zum Schnorcheln ein. Etliche Segler liegen hier schon vor Anker, aber wir finden noch einen Platz.

Kurz danach gleich Taucherbrille und Flossen an und los gehts. Zu sehen gabs Wasserschildkröten und etliche Fische. Alles mit der Action Cam unter Wasser gefilmt. Filme gibt es irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt.

Jedenfalls hat nun definitiv der Erholungsurlaub angefangen.

Um 13 Uhr, nach rund 4 Stunden im Wasser, geht es derzeit weiter nach Mustique. Wir wollen Basil’s Bar einen Besuch abstatten.

Canouan

Die Überfahrt ist geschafft und somit auch die letzte Nachtschicht. Die 105 Seemeilen zog sich und es war ein böses Geschaukel.

Ein kleiner Baracuda konnte noch kurz vor Ankunft gefangen werden.

Wir sind jetzt in Canouan vor Anker. Einklarieren ist angesagt. Da Wochenende ist muss das ganze am Flughafen erledigt werden.

Der Motor vom Beiboot streikt um unsere zwei Abgesandten über zu setzen. Ein Einheimischer hilft aus. Schneller als Gedacht ist der Schreibkram erledigt. Das Büro im Hafen hatte noch auf. Also können wir direkt wieder aufbrechen um in unsere Ankerbucht zu kommen.

Baracuda
Canouan

Crew aufgefrischt

Gestern gabs Hamburger hier im Yachtclub. Lecker und eigentlich viel zu viel.

Irgendwie leben wir noch in unserer “alten” Bordzeit, was soviel heisst, dass wir immer früh gegen 6/7 Uhr wach sind.

Wasser und Sprit wurden gebunkert und das Schiff fertig gemacht um weiter auf die Grenadines nach Canouan zu fahren. Etwas über 100 Seemeilen. Somit steht ein ganzer Tag plus einer Nacht auf dem Programm.

Unsere Crew wurde durch zwei Leute aufgefrischt, dafür verläßt uns gleich ein Atlantik Überquerer. Er macht noch zwei Tage Barbados und fliegt dann Sonntag heim ins winterliche Deutschland.

Inselrundfahrt

Heute war Inselrundfahrt angesagt. Abschluss war in der Mount Gay Rum Brennerei. Danach ging es in den Supermarkt zum einkaufen. Größeres Problem gab es beim bezahlen, da wir keinen Ausweis mit Bild dabei hatte. Hat nach endlosen Diskussionen dann doch geklappt.

Derzeit wird alles veräumt. Danach werden wir evtl. noch was kleines Essen gehen hier direkt im Yachtclub.

Barbados
Mount Gay

Barbados

Gestern Vormittag, früher als gedacht, sind wir in Barbados angekommen. Nach 1-2 Stunden einklarieren und etlichen Dokumenten waren wir endlich offiziell angekommen.

Im Hafen haben wir nach unserem Propeller geschaut. Angelschnur hat sich wohl schon bei einer vorherigen Crew im Cutter verfangen und ist nun zu einer festen Masse verschmolzen. Nicht schön.

Hier im Yachtclub gabs dann Bufett, was nahtlos an die Welcome Party über ging.

Heute ist Landausflug angesagt. Jetzt gehts erstmal rüber in den Yachtclub zum Frühstücken.

Land in Sicht

Gestern war wieder den ganzen Tag Motor angesagt. Zum Abend gab es auf dem kräftig schaukelnden Boot Gulasch mit Reis.

Heute Nacht konnten wieder Segel gesetzt werden. In der Dämmerung war dann auch Barbados in Sicht.

Bei teils 20 Knoten Wind gehts nun schnell unserem ersten Ziel entgegen.

Segeltag

Gestern war bereits bei der Nachtwache gegen 02:00 Uhr klar, das wir mit unserem Diesel nicht bis Barbados kommen werden. Also Segel hoch und erstmal einen etwas anderen Kurs eingeschlagen.

Der Wind hielt sich und die Richtung änderte sich zu unseren Gunsten. Endlich mal ein Segeltag wie wir ihn uns wünschten.

Im Laufe des Tages bekleiteten uns zwei Delfin Schulen mit je 20 - 40 Tieren. Immer wieder schön anzuschauen.

Ein Mahi-Mahi wurde auch gefangen, allerdings dank unserer guten Verpflegungssituation wieder frei gelassen.

Zum Abendessen gabs Thunfischsalat mit selbst gebackenen Brötchen.